Der Countdown läuft und ich zähle mit

Mercatorhalle

 

Nur noch einmal schlafen, dann geht es los mit der stARTmuseum und am Donnerstag mit der stART10. Trotz der vielen Arbeit die bestimmt noch auf mich zu kommen wird, kann ich es kaum erwarten und ich bin gespannt auf die Leute, auf die Sprecher und was diese Konferenz so alles mit sich bringt. Ich freue mich auch darauf in diesem Jahr nicht „nur“ Teilnehmerin sein zu dürfen, sondern auch die Organisatoren bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Wie wahrscheinlich alle wissen, bin ich über Backyard TV zu Social Media gekommen. Zur stART09 im letzten Jahr war Backyard erst ein paar Monate alt und somit habe ich mich auch noch nicht sehr lange mit dem Thema beschäftigt. Jetzt, nach 7 Wochen gemeinsamer Arbeit mit Frank Tentler, erwarte ich von der Konferenz neuen Projekten zu entdecken, die über das was Frank macht hinaus gehen und Kultureinrichtungen kennenlernen, die noch ganz am Anfang stehen.

Ein Highlight, für mich als Karlsruherin, ist der Besuch des Kulturamtes auf der Konferenz. Durch ein vergangenes Unternehmensprojekt konnte ich die Leute vom Kulturamt von einem Besuch überzeugen. Jetzt werden sie zu dritt aufschlagen und sich die Sache mal genauer ansehen. Ich bin sehr gespannt, ob das was sie hier aufschnappen auch zum Teil umgesetzt wird, denn die Karlsruher Internetseite auf der auch die Informationen zum Kulturamt zu finden sind, ist wirklich die schlechteste Städteseite die ich kenne. So ist es meiner Ansicht nach kein Wunder, dass der Ruf der Beamtenstadt an Karlsruhe klebt wie ein Kaugummi am Schuh bei 30 Grad im Schatten. Ich werde es mir nicht nehmen lassen die drei Abgesandten auf ihrer Mission zu begleiten. Vielleicht kann ich sie auch ein bisschen unterstützen, denn wenn ich mir vorstelle, was da alles auf einen „Frischling“ einprasselt, dann ist das ganz schön heftig!

Ein weiteres Highlight ist das Zusammenkommen der Studenten und allen die seit kurzem nicht mehr Studenten sind. Ich denke es hat noch nie einen Austausch unter so vielen verschiedenen Hochschulen gegeben-ist das nicht irgendwie erbärmlich! Besonders gespannt bin ich drauf, ob wir auch schon in der Lage sind zu „netzwerken“ wie die „Großen“, wünschenswert wäre es. Denn ein Netzwerk, welches auf dem Prinzip „ich helfe dir, dann hilfst du mir“ aufbaut, ist wohl das Beste was einem passieren kann. Mein Praktikum zeigt mir, dass es geht und erstaunt mich immer wieder, wie selbstverständlich es doch eigentlich auch sein sollte!

 

Meine Hochschule ist mit Prof. Stephan Sonnenburg, Patrick Breitenbach und den Studenten, Julia Csatary( Ersti), Christoph Lindau (5. Semester), Mira Hoffmann (gerade fertig) und mir ganz gut vertreten.

In den kommenden Tagen werdet ihr von mit bestimmt einige interessante Interviews über die stART10 zu sehen bekommen, die dann natürlich auch auf meinem Blog  zu finden sind.

Ich freue mich auf eine spannende und ereignisreiche Konferenz.

Ski anschnallen und ab durch den Firn

Skipiste
Nur noch 2 Wochen, dann geht es los und das Who ist Who der Kultur trifft auf die schlauen Köpfe im Social Web. Um einen unvergesslichen Ride zu haben sollte man sich schon im Voraus genau die Vortragsthemen ansehen. Das ist nicht nur stressfreier während der Konferenz, sondern steigert auch die Vorfreude!
So jetzt aber Sonnenbrille auf und ab auf den Berg!

  • 11:00 Uhr: Mein stART ist wohl wie bei allen der Vortrag von Prof. Dr. Carsten Winter: "Von der Push zur Pull-Kultur".
  • 12:00 Uhr: Bei der nächsten Abfahrt nehme ich Wiebke Doktor: "Fundraising und Web 2.0: mit Strategie zum Erfolg“.
  • 13:00 Uhr: Dann mach ich erstmal einen Einkehrschwung auf die Hütte und es gibt lecker Essen! Hoffentlich gibt es dieses Jahr kein Grünkohlgedöns!
  • 14:00 Uhr: Hier geht es zum Dreigespann aus Antonia Wanske, Johannes Lachermaier und Anna Kleeblat mit dem Thema „Zielsetzungen, operative Maßnahmen und Erfolgsmessung im Web 2.0“ auch wenn ich noch nicht genau weiß, was mich da erwartet. Die genaue Beschreibung wird bestimmt bald auf  http://www.startconference.org/ zu finden sein.
  • 16:00 Uhr: Geht es zu meinem Mentor Patrick Breitenbach: Kulturkommerzialisierung ohne Gesichtsverlust, denn er hat wie ich gehört habe etwas interessantes vor und ich bin gespannt ob es klappt.
  • 17:00 Uhr: Die letzte Fahrt mache ich heute mit Norbert Hayduk und "Ortsbasierte soziale Netzwerke und deren Nutzen für Kultureinrichtungen“, da ich dem Thema gegenüber ein bisschen skeptisch bin und weil ich foursquare für bescheuert halte. Man kann nur hoffen, dass mich der Vortrag vom Gegenteil überzeugt.


Am nächsten Tag müssen wir früh raus, aber wir werden belohnt, denn es hat über Nacht geschneit:

  • 9:30 Uhr: Heute haben die Lifte schon ziemlich früh geöffnet und die Ammies sind auch schon unterwegs. Damit die uns den Schnee nicht plattwalzen auf zu Shelley Bernstein: Web 2.0 strategy of the Brooklyn Museum. Wird bestimmt interessant sich den aktuellen Stand in amerikanischen Kultureinrichtungen anzusehen, denn ich verfolge das kaum :)
  • 10:45 Uhr: Da die Niederländer furchtbar gerne Skifahren, es aber nicht können, will ich wenigstens hoffen, dass sie was von Social Media verstehen: Marc van Bree "A Framework for Social Media Strategy" 
  • 12:00 Uhr: So kurz vor dem Mittagessen bin ich schon ziemlich hungrig und weiß nicht genau, ob ich Christof Breidenich einen Besuch abstatten soll, oder mich doch lieber ein bisschen ausruhen soll, aber wenn schau ich bei ihm, den "Neuen Medien und alten Meistern- die Knechtschaft im Social Media" vorbei.
  • 14:00 Uhr: Da interessiert mich ganz besonders der Vortrag von meinem Studiengangsleiter, weil ich bei ihm meine Thesis schreiben will! Also ab zu Prof. Dr. Stephan Sonnenburg: "Brauchen Kultur- marken Marken- kultur? Zwischen Inszenierung und Involvierung".
  • 15:00 Uhr: Christoph Bauer: PR im Social Web: "Die Kunst des Eigensinns"

Jetzt können wir nur noch hoffen, dass die Sonne scheinen wird, dann wird es bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Ihr wisst wie ich mich die Piste herunter schwinge, fahrt ihr mit, oder wie sieht eure perfekte Route aus?

 

5 Wochen Social Web Praktikum

Seit 5 Wochen bin ich jetzt in Duisburg und Nils hat seine Fenster geputzt, na sieht man welches sauber ist?

Durchblick

Ich habe mich sehr gut eingelebt und freu mich auch auf die nächsten 5 Wochen in meiner WG und Duisburg. Ein Highlight der kommenden Wochen wird auf jeden Fall die Konferenz sein. Mal all die Leute zu treffen mit denen man schreibt und diskutiert, wird bestimmt spannend.

Bis dahin habe ich weiterhin die Aufgabe mich um meinen stARTcampus Blog zu kümmern. Über die letzten Wochen ist der Blog gut angelaufen. Es wird viel diskutiert und es scheint, als ob endlich mal etwas passieren würde. Wir haben inzwischen sogar einen Sponsor für stARTcampus gefunden. Ab sofort ermöglicht uns die Unterstützung der GLS Bank in Bochum,  Tickets für 150 Euro anzubieten, ist das nicht cool!? Kann mir vorstellen, dass dies eine gute Zusammenarbeit mit der GLS Bank wird, da man sich auch über die Konferenz hinaus um stARTcampus bemühen möchte. Und was gibt es besseres als Nachhaltigkeit :)?!

Jetzt bin ich erstmal gespannt, wie viel Studenten wirklich zur Konferenz kommen. Man kann nur hoffen, dass sich noch einige dafür entscheiden, die vielleicht auch noch nicht mit einem eigenen Blog oder über Twitter durchs Internet geistern. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass es nicht so einfach ist Studenten zu finden die auch wirklich Kulturmanagement studieren, aber ich überleg mir mal noch wie ich die finden kann ;)

 

Ich habe euch ja versprochen, dass ich euch alles hier zeige, was in Duisburg so mit mir gemacht wird. Deshalb bekommt ihr auch noch dieses schicke Video nachgeliefert, auch wenn es ein wenig peinlich ist.

 

Innenhafen

 

Letzte Woche war ich im Museum Küppersmühle am Innenhafen. Wirklich traumhaft gelegen und wenn man Kinder hätte, könnte man diese in der Zeit ohne schlechtes Gewissen einfach im Lego Museum gleich um die Ecke abgeben-super praktisch!!

Das Museum ist in einer alten Mühle, wie der Name auch schon sagt, es wurde wirklich sehr schön ausgebaut von Herzog und de Meuron, einem Basler Architekturbüro.

Die derzeitige Wechselausstellung ist von David Abraham Christian, nicht wirklich mein Fall, aber trotzdem schön und man kann sich ja auch die Sammlung anschauen.

Ausstllung

Ich für meinen Teil würde in der Sammlung lieber Künstler sehen, die aus der Umgebung kommen und nicht so bekannt sind. Es ist zwar toll einen Baselitz Lüpertz, oder Richter zu sehen, aber es war für mich schwer den Charakter des Museums zu erkennen, da solche Werke einfach überall hängen.

Spätestens im Herbst 2011 werde ich wieder in die Küppersmühle einkehren um mir den gigantischen Glasriegel anzusehen der gerade von den Hausarchitekten Herzog und de Meuron gebaut wird.

Kuppers_treppe

Übers Wochenende+3 Tage ging es jetzt erst mal nach Hause um mal wieder all meine Süßen in die Arme schließen zu können und sich gaaanz viel zu unterhalten. Obwohl ich Duisburg und vor allem die freundlichen Menschen dort sehr ins Herz geschlossen habe häng ich doch ziemlich an meinem badischen Dorf. Was ich im übrigen auch nie gedacht hätte, aber irgendwie gewöhnt man sich doch an alles und man meckert und sehnt sich auch immer nach dem was man nicht hat. Vielleicht könnte eine Lösung zwei Wohnsitze zu haben sein, mal schauen ob das funktioniert. Die Zugverbindung zwischen KA und DU ist schon mal Spitze!

Leider hat das Wochenende schon mal ziemlich scheiße angefangen. Noch vor einer Woche bin ich mit dem Fahrrad nach Oberhausen gefahren. Auf meinem Weg zu Franks Büro fahr ich immer durch das Wohngebiet Alstaden und hab mich dabei schon oft gefragt wo denn wohl Christoph Schlingensief gewohnt haben könnte. Wem der Name jetzt nichts sagt, googlen!

Leider ist er am Samstag seinem Krebsleiden erlegen und damit ist uns ein großer deutscher Theaterregisseur verloren gegangen, der die eingeschlafene Theaterwelt ziemlich aufgemischt hat.

Ich denke einer seiner Wünsche ist es, dass sich weiterhin einer für sein Operndorf in Afrika einsetzt. Ich werde es weiter verfolgen und bin sehr dankbar dafür, dass ich ihn einmal persönlich gegenüberstehen durfte und ich werde mein handsigniertes Buch für immer in Ehren halten.

Und meiner Meinung nach hatte er auch dem besten Künstler Blog den ich kenne.

 

Interview mit Prof. Breidenich

Gestern waren wir auf Tour und sind mal wieder nach Köln gefahren. Dort haben wir uns dann mit Professor Christof Breidenich der an der Macro Media Kommunikationsdesign lehrt, getroffen und ich habe die Gelegenheiten genutzt 3 kleine Interviews zu machen.  Hierbei werdet ihr mehr über seinen Vortrag auf der stARTconference, seine Arbeit als Künstler und sein neues Buch erfahren.

Auf diesem Blog seht ihr nur eines der drei Interviews, wer mehr erfahren will findet das auch auf  stARTcampus und stARTconference.

Viel Spaß!

 


 

 

Viereckig, schwarz-weiss und ziemlich unbekannt

 

Recherche

QR-Code auslesen und große Überraschung bekommen

Von was ich spreche? Na, von QR-codes!  Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal was davon gehört. Allerdings musste ich gerade feststellen, dass selbst das neben mir sitzende Schaf nicht wusste was das ist, obwohl er Medieninformatik studiert.

Wenn ihr es noch nicht wisst, muss ich euch eben erklären, was das ist und für was man es benutzen kann:

 

Bei einem quick response code handelt es sich um einen zweidimensionalen Code der schon 1997 in Japan erfunden wurde. Dort ist das Thema auch ziemlich groß. In Deutschland sieht man nun so langsam immer mehr von ihnen. Man findet ihn beispielsweise auf Zeitungen, an Bahnsteigen und

fast immer auf Paketen. In der Kultur ist  er mir noch nicht so häufig über den Weg gelaufen, wobei dazu zu sagen ist, dass ich persönlich sogar zum ersten Mal durch das ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) auf diese Codes aufmerksam geworden bin. Vor ca. 1 ½ Jahren fand ich an einer Karlsruher Litfasssäule erstmals große A1 Plakate mit einem riesig großen Code darauf. Zunächst konnte ich jedoch nichts damit anfangen, bis mir die Geschäftsleiterin Christiane Riedel den Hintergrund zu diesen Codes erzählte.

 

Für was das ZKM diese Codes verwendet, sage ich gleich, zunächst eine allgemeine Erläuterung wie es funktioniert.

 

Die meisten von uns besitzen heutzutage ein Smartphone (ich leider nicht, suche noch ein Sponsor für ein iPhone, einfach bei mir melden!). Stellt euch also vor ihr lauft an einem Plakat vorbei, das Plakat ist cool und spricht euch an. Ihr wisst aber nicht so recht was dahinter steckt , darauf hin entdeckt ihr allerdings solch einen Code. Jetzt zückt ihr einfach euer Smartphone, welches ihr  mit der Kamera auf diesen Code richten müsst. Mit Hilfe einer App, welche Barcodes entschlüsseln kann, wird so aus dem schwarz-weißen Gewirr eine brauchbare Information als Ergänzung zu dem jeweiligen Plakat.

So kann dann ein Video, ein Programm, oder jede andere erdenkliche Information gefunden werden.

Der Vorteil solch einen Code auf seinem Plakat anzubringen könnte sein, dass die Plakate nicht mehr nur mit Schrift zugekleistert werden, denn man kann beim vorbeigehen sowieso nicht alles erfassen.  Darüber hinaus ist dies eine weitere Möglichkeit on- und offline zu verbinden. So muss man nicht zuerst nach Hause gehen um an die gewünschten Informationen zu gelangen, sondern kann sie direkt vor Ort bekommen und mal ganz ehrlich: wie oft schreibt man sich was auf und vergisst es dann zu Hause nachzuschauen?

 

 

Natürlich überleg ich mir auch, wie das in einer Kultureinrichtung sinnvoll eingesetzt werden könnte, denn es auf den Plakaten anzubringen ist nur eine Möglichkeit. Was man in einem Museum damit anstellen kann, zeigt das Beispiel des ZKM.  Mit der Ausstellung „Imaging Media“  die vom

10.10.09-31.12.2010 geht, wurde zum ersten Mal eine komplette Ausstellung mit QR-Codes versehen. Dieses Experiment ist weltweit die erste Ausstellung dieser Art. Die Codes sind auf der Beschilderung der jeweiligen Exponate zu finden und bieten bei Anwendung die Möglichkeit weitere Informationen über das Werk und den Künstler herauszufinden. Des Weiteren kann man sich seine favorisierten Werke auch gleich zu einer persönlichen Ausstellung zusammenstellen.

Auf der stART-conference  wird die Besucher eine tolle Überraschung erwarten. Die d-kn Group, Partner der Konferenz wird eine Website konzipieren die mit QR-Code ansteuerbar ist.

 

Das kleine Einmaleins des Kundengespraechs

 

Natürlich lerne ich in meinem Praktikum bei Frank Tentler nicht nur mit der Produktpalette die Apple zu bieten hat umzugehen, sondern auch wie ich mich möglichst gut auf ein Kundengespräch vorbereite, um dieses möglichst erfolgreich abzuschließen.

Kundengesprach
 

 


0+1=
1 Die Vorbereitung:

 

Bevor man ein Gespräch beginnt sollte man sich ausreichend auf seinen Kunden vorbereiten. Dies fängt bei der Internetseite der Firma/des Betriebes an, geht über Xing bis hin zum guten alten Google.

Über die Internetseite bekommt man zunächst mehr Informationen über die Firma/den Betrieb selbst und was sie in der Vergangenheit für Projekte gemacht haben. Des Weiteren kann man sehen mit welchen Agenturen sie zuvor zusammengearbeitet haben und an was für eine Art von Agentur die letzten Aufträge gegangen sind.  

Natürlich sollte man nicht nur wissen welcher Firma man gegenübersitzt, sondern auch mit welcher Person man es zu tun hat. Hier ist Xing, obwohl ich es nicht mag, ziemlich gut. Damit können alle laufenden Projekte der Person und die vergangenen Jahre und somit auch frühere Jobs durchforstet und erfasst werden. Vielleicht war man auf der selben Universität, solche Zufälle soll es ja immer wieder geben.

Für unsere Arbeit ist es natürlich besonders interessant, ob der Kunde überhaupt in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Hierbei weiß man dann auch gleich mit wie viel Wissen des gegenüber man zu rechnen hat.

Aus diesen Nachforschungen lässt sich dann hervorragend ein Kundenprofil anfertigen, welches man für die Ewigkeit in seine Datenbank einfügen kann und bei neuen Erkenntnissen über den Kunden immer wieder die Möglichkeit hat dieses zu erweitern.

 

 

3-1=2 Das Gespräch:

 

Mit dem eigenen Konzept unter dem Arm, geht es dann auf in den Kampf um einen neuen Auftrag. Bei einem ersten Kundengespräch geht es zwar um einen Auftrag, aber bitte mit Contenance! Man hat sich in den vergangenen Tagen viel über den Kunden informiert, trotzdem sollte man dies nicht all zu deutlich zeigen, denn was hätte der Kunde dann auch noch zu erzählen!?

Bei der Präsentation sollte man sich bestenfalls nicht hinter seinem MacBook verstecken, da es nicht gerade kommunikativ wirkt und bei technisch Uninteressierten bringt das Auffahren der kompletten Apple Produktpalette wohl nur wenig . Ein Stück Papier tut es auch und macht es dem Kunden vielleicht sogar einfacher das Folgende Konzept zu verstehen, vor allem wenn er sich in der Social Web-Welt noch nie bewegt hat.

 Am Ende der Performance gilt es gerade besprochenes noch einmal zusammenzufassen um mögliche Unklarheiten beiseite zu räumen.

 

 

5-2=3 Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch:

 

Nach dem Gespräch mit dem Kunden sollte einem nun klar sein, ob man den Auftrag gerne haben möchte oder nicht. Wenn ja sollte man sich am Abend mit einer freundlichen Mail beim Kunden bedanken und sich jederzeit für Rückfragen zu Verfügung stellen. So zeigt man, dass einem der Auftrag interessiert und man als wertvoller Berater für den Kunden da ist. Bestenfalls kann man dem Kunden mit der Mail ein Gesprächsprotokoll zukommen lassen, welches die genannten Keywords enthält, um sie so keinesfalls in Vergessenheit geraten zu lassen.

Falls nach dem Gespräch neue Erkenntnisse über den Kunden gewonnen wurden sollte man diese in das angelegte Kundenprofil eintragen.

 

 

2+2=4 Mindmap

 

Wer es etwas übersichtlicher haben möchte, darf sich gerne bei einem Käffchen meine Mindmap zu Gemüte führen.

 

 

Laptop aus-weekend anschalten

Besuch

Der Freitag war vollgepackt mir Arbeit...erstmal um 12:00 Uhr im Café treffen, dann kurz darauf „im kleinen Prinzen“ Mittagessen, dann weiter mit Frank und Frank wieder Kaffee trinken. Danach musste ich mich erstmal entspannen und ein Geburtagsgeschenk für meinen Mitbewohner und für mich ein Buch von Vladimir Kaminer shoppen.

Danach war es endlich soweit und ich konnte meinen Herzallerliebsten vom Bahnhof abholen. Ein Wochenende vollgepackt mit Sightseeing und dem Auftrag zu zeigen, dass Duisburg nicht so hässlich ist wie sein Ruf ihm vorauseilt.

 

Gesagt getan. Erstmal ging es in den Finkenkrug zum Essen und Bierchentrinken, denn nicht jede Stadt hat eine Kneipe mit 222 Biersorten! (bei Bedarf gibt es auf der homepage eine PDF mit allen Bieren) Das belgische Bier Delirium machte seinem Namen alle Ehre und zeigte zugleich seine Wirkung. Wie kann man nur so ekelhaftes Bier brauen?
Sous_bock_deli

Am nächsten Tag ging es dann in den Landschaftspark Nord. So ziemlich jeder hat mir gesagt, dass ich dort unbedingt hingehen muss, gesagt getan. Zum Glück hatten wir schönes Wetter und konnte so den Hochofen ohne Rutschgefahr betreten, sonst hätte mich da keiner hinauf bekommen und um ehrlich zu sein, war ich auch nicht ganz oben. Deshalb hier ein nicht von mir fotografiertes Bild, mit dem wunderbaren Blick über den Landschaftspark.

Landschaftspark

Eine ziemlich spektakuläre Kulisse, welche auch die Modefotografen für sich entdeckt hatten wie wir selber vor Ort sahen. Ich glaube es war ein Shooting des Bekleidungshauses Ansons. Ich werde meine Augen offen halten und schauen ob ich die Hochofenkulisse irgendwo mal wiedererkenne. Irgendwann werde ich abends nochmal vorbei kommen, wenn die Industriekulisse in sanftes, buntes Licht gehüllt ist. Hier findet abends auch das Freilichtkino statt, leider hab ich schon fast alle Filme gesehen die einigermaßen interessant sind.

Nachdem wir keine Lust mehr hatten ging es weiter auf der Duisburger Tour mit der ultra-engen U-Bahn mitten in die Stadt, denn der König Heinrich Platz und die Nana gehören zu einer guten Tour dazu. Der Hunger trieb uns dann zum Dellplatz an dem wir eigentlich thailändisch essen wollten, aber leider hatte die liebe Nuh Mittagspause, also mussten wir ins Hundertmeister ausweichen.

Abends haben wir dann den Geburtstag meines Mitbewohners Mo gefeiert, aber irgendwie war ich nicht in Partystimmung, denn kaum hatte ich die ersten Schlücke Wein zu mir genommen schwoll mein Gesicht bis hin zur Atemlosigkeit an....nein, natürlich nicht! Da ich jedoch seit einer gefühlten Ewigkeit keinen Alkohol mehr getrunken habe machte sich meine Alkoholallergie bemerkbar. Ja, so was gibt es wirklich! Ich werde rot, mir wird heiß und im schlimmsten Fall fängt es an zu jucken, bevorzugt am Hals und hinter den Ohren. Tolle Sache, wird mich wohl davor bewahren Alkoholikerin zu werden!!!


Nach einer langen Nacht mit wenig schlaf und spätem Erwachen, konnten wir uns trotz Regen doch noch dazu überwinden in den Zoo zu gehen. Es regnete zwischenzeitig zwar in Strömen, aber Elefant, Känguru und Co. mussten schließlich auch draußen sein, damit wir sie anstarren konnten. Leider gab es keine Nilpferde, aber sonst ist der Zoo echt schön, zwar ein bisschen alt, aber welcher Zoo ist das nicht!
Lageplan

Nach diesem schönen Besuch musste ich leider auch Abschied von Alex nehmen, aber bald, gaaanz bald seh ich ihn wieder und bis dahin werde ich hoffentlich noch sehr viel erleben.

Auf ein Neues...

...da inzwischen schon einige nach meinem nächsten Blogeintrag gefragt haben muss ich euch jetzt doch mal erzählen, was ich letzte Woche so alles getrieben habe.

Kaldi

Vielleicht bin ich gerade auch etwas faul, weil ich seit letzter Woche einen zweiten Blog habe, der erst mal ein bisschen in die Gänge kommen musste und somit meine volle Fürsorge benötigte.

Wie er heißt fragt ihr euch bestimmt und vor allem warum mir einer nicht genug ist? Tja, ganz einfach, ich kann nun mal nicht genug kriegen!!! Das ist wie beim Essen, ich schöpfe mir immer mehr als ich eigentlich verspeisen kann. Nein, Spaß bei Seite! Wir haben großes vor und wollen mit stARTcampus auch mal ein paar mehr Studenten zur Konferenz holen als bisher. Hierfür gibt es nun diesen tollen Blog, der wie man nicht anderes sagen kann, ziemlich gut angenommen wird. Es gibt einige Blogs in denen allgemein über Social Media geschrieben wird, aber nicht darüber was an unseren Hochschulen fehlt und wie man das verbessern kann.

Nach meinem Eintrag hat auch Axel Kopp seinen ersten „Gasteintrag“ gemacht und ich hoffe, dass weitere von ihm und anderen Studenten folgen werden. Es ist wirklich interessant sich die unterschiedlichen Hochschulen einmal etwas genauer anzusehen. Außerdem ist ein Austausch über Lehrinhalte schon längst überfällig!!! Jetzt könnt ihr auch immer mal wieder auf dem anderen Blog vorbeischauen um zu lesen was ich so alles von mir gebe.

Ich bin gespannt, ob wirklich ein paar mehr Studenten kommen und ob sich der Kulturmanagement-Nachwuchs vielleicht irgendwann auch mal besser vernetzt-ich halte euch auf dem Laufenden.

 

[Unter Schafen]


Letzte Woche habe ich ziemlich viel Zeit auf der Weide verbracht. Gut behütet von unseren unzähligen Wachhunden, der in direkter Nachbarschaft liegenden Tierklinik konnte ich konzentriert an meinem Konzept und den ersten Beiträgen arbeiten. Dazu hab ich noch viele, viele E-Mails geschrieben um auch unsere Neulinge zur stARTconference einzuladen. Doch leider sind irgendwie alle noch unterwegs. Vielleicht sollten wir die Konferenz für Studenten verlegen?! Scherz, so wie es gerade aussieht, wär es dann ziemlich leer! Ich versteh nicht, warum sich nur so wenige damit auseinandersetzen. Ist ja nicht so, dass man gleich ein Praktikum bei einem Social Web Strategen machen muss, aber man sollte seinem zukünftigen Kunden oder Arbeitgeber zuliebe doch wenigstens ein bisschen Ahnung davon haben. Naja, ich kann sie ja nicht hinprügeln!!!

Immerhin haben wir nun mit den neuen stARTconnect Tickets eine wunderbare Vorraussetzung geschaffen um sich auch als Student die Konferenz leisten zu können. Für nur 150 Euro kann man jetzt schon dabei sein und mitspielen. Und mal ganz ehrlich: es ist ja nicht so, dass man dort keine wichtigen Menschen treffen würde! Ich habe bei meinem letzten Projekt mit meinen vier Mädels eine neue Kommunikationsstrategie für das Museum für Kommunikation in Berlin konzipiert. Als ich dann vor zwei Wochen mit Frank auf der stARTtogether war, kam die Social Media verantwortlich für das Museum für Kommunikation in Frankfurt herein, die ich bis dahin noch nicht kannte und Sie meinte: „Ich kenn dich doch! Du bist doch die Solveig. Ich habe eure Präsentation gesehen!“ Zuerst hab ich natürlich nicht verstanden, warum sie das weiß. Daraufhin sagte sie mir woher die mich kennt - die Welt ist klein und ziemlich lustig!

[Entführt und ausgequetscht]


Am Dienstag wurde ich dann wie versprochen von Frank Fischer entführt um eine kleine Tour durch Duisburg zu machen. An jedem Zwischenstopp den wir eingelegt haben machte er eine kleine spontane Fragerunde mit mir. Manche Fragen ließen mich in Gelächter ausbrechen und mussten mir dann noch einmal gestellt werden, andere auch nicht. Auch mal interessant, denn eigentlich bin ich immer diejenige die sagt: „Ich zeig dir die Fragen vorher nicht, soll ja spontan wirken!“ jetzt weiß ich wenigstens mal, wie man sich dabei fühlt.

Ich bin jetzt mal gespannt was dabei raus gekommen ist, wenn es nicht all zu peinlich ist, werde ich es euch natürlich nicht vorenthalten!
Café Kaldi
[Meet and greet]


Der Donnerstag war mal wieder ein "tentlischer" Arbeitstag: Hallo...Besprechung...Essen...Kaffee...reden...verabschieden...kurz noch einen Text schreiben...wieder begrüßen und dann irgendwann tot müde ins Bett fallen.

Das erste Treffen war mit Fabian, einem Social Web Nachkömmling. Mit ihm waren wir dann zum Mittagessen im Café Kaldi. Der Kaffee war wirklich vorzüglich und das Essen auch. Bislang ist das Kaldi wirklich das schönste Café in Duisburg. Leider liegt es in Ruhrort und ist somit etwas zu weit von Neudorf weg, um mal schnell auf einen Käffchen vorbeizuschauen.

Das nächste Treffen an diesem Tag war auch in Ruhrort mit „Wir jetzt hier“ einer PR Agentur. Diese gehört Franca und Andre. Von Ruhrort ging es dann wieder zurück zu einem etwas ernsteren Treffen bei den Rheinschafen. Hier habe ich trotz des ernsten Themas, welches ich unter das Motto „Loveparade und was nun“ stellen würde, sehr nette Menschen getroffen. Bis spät in den Abend hinein haben wir geredet und ich glaube es tat allen verdammt gut.

Mahlzeit
Frank und Fabian

Und ich hab diese Woche endlich die Heimatdesign gefunden. Dieses Magazin hab ich bei meinem letzten Besuch in Duisburg entdeckt und fand es sehr interessant. Hätte ich auch gerne in KA, aber würde sich wohl nicht lohnen.
Heimatdesign
Heimatdesign

 

Not love at first sight but at the second

 

Seit zwei Wochen bin ich jetzt „schon“ in Duisburg. Nicht wirklich lange, aber ich hab schon vieles erlebt. Vor allem habe ich sehr viele Menschen kennen gelernt.

Ich weiß nicht warum die alle so nett zu mir sind, entweder hat Frank ihnen zuvor gesagt „Seid bloß nett zu Solveig, sonst schreibt sie böses über euch in ihrem Blog!“, aber der eigentliche Grund ist, so glaube ich...die sind einfach so nett!! Kaum zu glauben, dass sich einer bei dir bedankt, wenn du ihn an dir vorbei lässt, ihm deinen Sitz anbietest, ihm die Türe aufhältst. 

„Ja, liebe Karlsruher, die Duisburger haben mir noch keine Türe ins Gesicht fallen lassen, weil sie zu faul waren diese noch für die nächsten aufzuhalten!!“

Man muss aber auch dazu sagen, dass die Duisburger gerade besonders Acht aufeinander geben, dies ist meiner Meinung nach auch richtig so. Man zeigt einen kollektiven Zusammenhalt um so hoffentlich bald wieder zu mehr Selbstvertrauen zu kommen. Denn liebe Duisburger, ihr seid nicht Schuld an dieser schlimmen Katastrophe!!! 

 

Jetzt möchte ich euch aber erst einmal meine beiden Mitbewohner vorstellen:

Der erste heißt Nils. Eigentlich ein sehr pflegeleichter junger Mann, manchmal ein bisschen kratzbürstig, aber nur wenn er nicht genug Nikotin in sein Essen gemischt bekommt. Der kleine Nils hat diese nette Wohnung eingerichtet und dabei Stil bewiesen. Lila hat nun Mal nicht jeder Mann an seiner Küchenwand, aber ich find es richtig schön!! Wenn Nils nicht gerade sein Können beim Seiltanz beweist, ist er Veranstaltungskaufmann und arbeitet in Oberhausen. 

Nils

 

Er ist der Mann mit dem Kartoffelbrei und den Cocktailfrüchten, denn der zweite wohnt erst seit Anfang Juni hier. 

Nummer zwei heißt Moritz, eigentlich MO genannt. Mo ist gelernter Schreiner mit....sorry habs vergessen was er noch gemacht hat. Im Moment schläft er noch auf dem Boden, so wie ich auch. Aus diesem Grund fühle ich mich ihm sehr verbunden. Als Schreiner kann er sich natürlich nicht mit einem IKEA Bett zufrieden geben, da muss etwas gescheites her!!! Selbst designed, selbst gesägt, selbst zusammen geschraubt! Ich bin gespannt!

Moritz

 

Mo ist außerdem leidenschaftlicher Sänger und hat mehr Schuhe als ich, denn viele Schuhe zu besitzen ist nun mal keine Privileg für Frauen!

 

Aber nun zu dem was diese Woche noch so alles passiert ist!

 

Ich hab mir ein wunderschönes Programmbuch der Kulturhauptstadt2010 gekauft. Sehr tolles Papier, toller Druck und die Ecken sind abgerundet, ist das nicht toll? Und ich bin mit diesem Fetisch nicht allein auch Louis Begley ist der Meinung: „Es macht einen enormen Unterschied, ob ein Buch gut oder schlecht in der Hand liegt, wie es gebunden ist, wie sich die Seiten anfühlen. Ein sorgfältig gemachtes Buch trägt entscheidend zum Vergnügen des Lesens bei!“

Ruhr2010

Einzige Kritik an diesem tollen Buch ist: Warum werden Druck und Design nicht im Ruhrgebiet gemacht??? Man möchte mit einer Kulturhauptstadt die Region voranbringen und dann gibt man das Design nach Hamburg und den Druck nach Radolfzell!?! Das macht erstens keinen Sinn und zweitens find ich es sch**, dass dagegen nichts gemacht wird!

Diese Woche war ich auch zum ersten Mal bei den Rheinschafen. Eine Truppe junger Kreativer, die für Projekte wie „DU360“ oder „Duisburgfans“ verantwortlich sind. Zusammen haben wir Kuchen gegessen und Film geschaut, sehr angenehm so ein Praktikumstag! Ein wenig enttäuscht war ich nur über den öden Holzfußboden. Ich will Gras!!! Wenn man schon so einen coolen Namen hat, dann muss das doch Programm sein!

Dann waren wir letzte Woche noch mit einem Klon von Frank Fischer ein Käffchen im Hundertmeister trinken und wenn ihr Pech habt wird er euch noch mehr von mir erzählen. Das wird dann aber bestimmt auch auf diesem Blog zu finden sein.

 

Meine leckerste Begegnung letzte Woche war die mit der Thailänderin Nuh am Dellplatz. Allein ihretwegen lohnt es sich schon nach Duisburg zu fahren. Das Essen dort ist so ultra mega lecker und ganz nebenbei kann man sich bei der nicht gerade kurzen Wartezeit, den Dellplatz anschauen. Ist für mich ein bisschen wie in KA der Werderplatz. Hier fehlt aber noch ein bisschen Leben, aber das Potenzial ist da!!!

 

Karlsruhe
Dellplatz

 

Meine letzte Begegnung letzte Woche: die mit Christoph Müller-Girod.  Social Media Stratege für Kunst und Kultur, bevorzugt bei den Duisburger Philharmonikern. Ich durfte ihn zum Jugend Kulturfestival nach Mühlheim begleiten. Angereist bin ich mit meinem rosanem Blitz, des sich als rosane Gurke herausstellte. Ich glaub ich brauch doppelt so lange wie einer der mit einem tauglichen Gefährt unterwegs ist. Dort angekommen wurde ich dann gleich mal eingespannt und durfte ein Interview machen. Alle die backyardTV kennen, wissen dass mir das Spaß macht. Deshalb freu ich mich, wenn ich Christoph wieder mal begleiten darf.