Sebastian Hartmann der Mr.N
Sebastian Hartmann ist für gewöhnlich im Neanderthal Museum in Mettmann zu finden, im Moment steht er auf der Bühne der startconference. Wer nicht bei seinem Vortrag dabei sein kann, hier ein kleiner Trost:
Sebastian Hartmann ist für gewöhnlich im Neanderthal Museum in Mettmann zu finden, im Moment steht er auf der Bühne der startconference. Wer nicht bei seinem Vortrag dabei sein kann, hier ein kleiner Trost:
Nur noch einmal schlafen, dann geht es los mit der stARTmuseum und am Donnerstag mit der stART10. Trotz der vielen Arbeit die bestimmt noch auf mich zu kommen wird, kann ich es kaum erwarten und ich bin gespannt auf die Leute, auf die Sprecher und was diese Konferenz so alles mit sich bringt. Ich freue mich auch darauf in diesem Jahr nicht „nur“ Teilnehmerin sein zu dürfen, sondern auch die Organisatoren bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Wie wahrscheinlich alle wissen, bin ich über Backyard TV zu Social Media gekommen. Zur stART09 im letzten Jahr war Backyard erst ein paar Monate alt und somit habe ich mich auch noch nicht sehr lange mit dem Thema beschäftigt. Jetzt, nach 7 Wochen gemeinsamer Arbeit mit Frank Tentler, erwarte ich von der Konferenz neuen Projekten zu entdecken, die über das was Frank macht hinaus gehen und Kultureinrichtungen kennenlernen, die noch ganz am Anfang stehen.
Ein Highlight, für mich als Karlsruherin, ist der Besuch des Kulturamtes auf der Konferenz. Durch ein vergangenes Unternehmensprojekt konnte ich die Leute vom Kulturamt von einem Besuch überzeugen. Jetzt werden sie zu dritt aufschlagen und sich die Sache mal genauer ansehen. Ich bin sehr gespannt, ob das was sie hier aufschnappen auch zum Teil umgesetzt wird, denn die Karlsruher Internetseite auf der auch die Informationen zum Kulturamt zu finden sind, ist wirklich die schlechteste Städteseite die ich kenne. So ist es meiner Ansicht nach kein Wunder, dass der Ruf der Beamtenstadt an Karlsruhe klebt wie ein Kaugummi am Schuh bei 30 Grad im Schatten. Ich werde es mir nicht nehmen lassen die drei Abgesandten auf ihrer Mission zu begleiten. Vielleicht kann ich sie auch ein bisschen unterstützen, denn wenn ich mir vorstelle, was da alles auf einen „Frischling“ einprasselt, dann ist das ganz schön heftig!
Ein weiteres Highlight ist das Zusammenkommen der Studenten und allen die seit kurzem nicht mehr Studenten sind. Ich denke es hat noch nie einen Austausch unter so vielen verschiedenen Hochschulen gegeben-ist das nicht irgendwie erbärmlich! Besonders gespannt bin ich drauf, ob wir auch schon in der Lage sind zu „netzwerken“ wie die „Großen“, wünschenswert wäre es. Denn ein Netzwerk, welches auf dem Prinzip „ich helfe dir, dann hilfst du mir“ aufbaut, ist wohl das Beste was einem passieren kann. Mein Praktikum zeigt mir, dass es geht und erstaunt mich immer wieder, wie selbstverständlich es doch eigentlich auch sein sollte!
Meine Hochschule ist mit Prof. Stephan Sonnenburg, Patrick Breitenbach und den Studenten, Julia Csatary( Ersti), Christoph Lindau (5. Semester), Mira Hoffmann (gerade fertig) und mir ganz gut vertreten.
In den kommenden Tagen werdet ihr von mit bestimmt einige interessante Interviews über die stART10 zu sehen bekommen, die dann natürlich auch auf meinem Blog zu finden sind.
Ich freue mich auf eine spannende und ereignisreiche Konferenz.
Am nächsten Tag müssen wir früh raus, aber wir werden belohnt, denn es hat über Nacht geschneit:
Jetzt können wir nur noch hoffen, dass die Sonne scheinen wird, dann wird es bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Ihr wisst wie ich mich die Piste herunter schwinge, fahrt ihr mit, oder wie sieht eure perfekte Route aus?
Seit 5 Wochen bin ich jetzt in Duisburg und Nils hat seine Fenster geputzt, na sieht man welches sauber ist?
Ich habe mich sehr gut eingelebt und freu mich auch auf die nächsten 5 Wochen in meiner WG und Duisburg. Ein Highlight der kommenden Wochen wird auf jeden Fall die Konferenz sein. Mal all die Leute zu treffen mit denen man schreibt und diskutiert, wird bestimmt spannend.
Bis dahin habe ich weiterhin die Aufgabe mich um meinen stARTcampus Blog zu kümmern. Über die letzten Wochen ist der Blog gut angelaufen. Es wird viel diskutiert und es scheint, als ob endlich mal etwas passieren würde. Wir haben inzwischen sogar einen Sponsor für stARTcampus gefunden. Ab sofort ermöglicht uns die Unterstützung der GLS Bank in Bochum, Tickets für 150 Euro anzubieten, ist das nicht cool!? Kann mir vorstellen, dass dies eine gute Zusammenarbeit mit der GLS Bank wird, da man sich auch über die Konferenz hinaus um stARTcampus bemühen möchte. Und was gibt es besseres als Nachhaltigkeit :)?!
Jetzt bin ich erstmal gespannt, wie viel Studenten wirklich zur Konferenz kommen. Man kann nur hoffen, dass sich noch einige dafür entscheiden, die vielleicht auch noch nicht mit einem eigenen Blog oder über Twitter durchs Internet geistern. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass es nicht so einfach ist Studenten zu finden die auch wirklich Kulturmanagement studieren, aber ich überleg mir mal noch wie ich die finden kann ;)
Ich habe euch ja versprochen, dass ich euch alles hier zeige, was in Duisburg so mit mir gemacht wird. Deshalb bekommt ihr auch noch dieses schicke Video nachgeliefert, auch wenn es ein wenig peinlich ist.
Letzte Woche war ich im Museum Küppersmühle am Innenhafen. Wirklich traumhaft gelegen und wenn man Kinder hätte, könnte man diese in der Zeit ohne schlechtes Gewissen einfach im Lego Museum gleich um die Ecke abgeben-super praktisch!!
Das Museum ist in einer alten Mühle, wie der Name auch schon sagt, es wurde wirklich sehr schön ausgebaut von Herzog und de Meuron, einem Basler Architekturbüro.
Die derzeitige Wechselausstellung ist von David Abraham Christian, nicht wirklich mein Fall, aber trotzdem schön und man kann sich ja auch die Sammlung anschauen.
Ich für meinen Teil würde in der Sammlung lieber Künstler sehen, die aus der Umgebung kommen und nicht so bekannt sind. Es ist zwar toll einen Baselitz Lüpertz, oder Richter zu sehen, aber es war für mich schwer den Charakter des Museums zu erkennen, da solche Werke einfach überall hängen.
Spätestens im Herbst 2011 werde ich wieder in die Küppersmühle einkehren um mir den gigantischen Glasriegel anzusehen der gerade von den Hausarchitekten Herzog und de Meuron gebaut wird.
Übers Wochenende+3 Tage ging es jetzt erst mal nach Hause um mal wieder all meine Süßen in die Arme schließen zu können und sich gaaanz viel zu unterhalten. Obwohl ich Duisburg und vor allem die freundlichen Menschen dort sehr ins Herz geschlossen habe häng ich doch ziemlich an meinem badischen Dorf. Was ich im übrigen auch nie gedacht hätte, aber irgendwie gewöhnt man sich doch an alles und man meckert und sehnt sich auch immer nach dem was man nicht hat. Vielleicht könnte eine Lösung zwei Wohnsitze zu haben sein, mal schauen ob das funktioniert. Die Zugverbindung zwischen KA und DU ist schon mal Spitze!
Leider hat das Wochenende schon mal ziemlich scheiße angefangen. Noch vor einer Woche bin ich mit dem Fahrrad nach Oberhausen gefahren. Auf meinem Weg zu Franks Büro fahr ich immer durch das Wohngebiet Alstaden und hab mich dabei schon oft gefragt wo denn wohl Christoph Schlingensief gewohnt haben könnte. Wem der Name jetzt nichts sagt, googlen!
Leider ist er am Samstag seinem Krebsleiden erlegen und damit ist uns ein großer deutscher Theaterregisseur verloren gegangen, der die eingeschlafene Theaterwelt ziemlich aufgemischt hat.
Ich denke einer seiner Wünsche ist es, dass sich weiterhin einer für sein Operndorf in Afrika einsetzt. Ich werde es weiter verfolgen und bin sehr dankbar dafür, dass ich ihn einmal persönlich gegenüberstehen durfte und ich werde mein handsigniertes Buch für immer in Ehren halten.
Und meiner Meinung nach hatte er auch dem besten Künstler Blog den ich kenne.
Gestern waren wir auf Tour und sind mal wieder nach Köln gefahren. Dort haben wir uns dann mit Professor Christof Breidenich der an der Macro Media Kommunikationsdesign lehrt, getroffen und ich habe die Gelegenheiten genutzt 3 kleine Interviews zu machen. Hierbei werdet ihr mehr über seinen Vortrag auf der stARTconference, seine Arbeit als Künstler und sein neues Buch erfahren.
Auf diesem Blog seht ihr nur eines der drei Interviews, wer mehr erfahren will findet das auch auf stARTcampus und stARTconference.
Viel Spaß!
QR-Code auslesen und große Überraschung bekommen
Von was ich spreche? Na, von QR-codes! Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal was davon gehört. Allerdings musste ich gerade feststellen, dass selbst das neben mir sitzende Schaf nicht wusste was das ist, obwohl er Medieninformatik studiert.
Wenn ihr es noch nicht wisst, muss ich euch eben erklären, was das ist und für was man es benutzen kann:
Bei einem quick response code handelt es sich um einen zweidimensionalen Code der schon 1997 in Japan erfunden wurde. Dort ist das Thema auch ziemlich groß. In Deutschland sieht man nun so langsam immer mehr von ihnen. Man findet ihn beispielsweise auf Zeitungen, an Bahnsteigen und
fast immer auf Paketen. In der Kultur ist er mir noch nicht so häufig über den Weg gelaufen, wobei dazu zu sagen ist, dass ich persönlich sogar zum ersten Mal durch das ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) auf diese Codes aufmerksam geworden bin. Vor ca. 1 ½ Jahren fand ich an einer Karlsruher Litfasssäule erstmals große A1 Plakate mit einem riesig großen Code darauf. Zunächst konnte ich jedoch nichts damit anfangen, bis mir die Geschäftsleiterin Christiane Riedel den Hintergrund zu diesen Codes erzählte.
Für was das ZKM diese Codes verwendet, sage ich gleich, zunächst eine allgemeine Erläuterung wie es funktioniert.
Die meisten von uns besitzen heutzutage ein Smartphone (ich leider nicht, suche noch ein Sponsor für ein iPhone, einfach bei mir melden!). Stellt euch also vor ihr lauft an einem Plakat vorbei, das Plakat ist cool und spricht euch an. Ihr wisst aber nicht so recht was dahinter steckt , darauf hin entdeckt ihr allerdings solch einen Code. Jetzt zückt ihr einfach euer Smartphone, welches ihr mit der Kamera auf diesen Code richten müsst. Mit Hilfe einer App, welche Barcodes entschlüsseln kann, wird so aus dem schwarz-weißen Gewirr eine brauchbare Information als Ergänzung zu dem jeweiligen Plakat.
So kann dann ein Video, ein Programm, oder jede andere erdenkliche Information gefunden werden.
Der Vorteil solch einen Code auf seinem Plakat anzubringen könnte sein, dass die Plakate nicht mehr nur mit Schrift zugekleistert werden, denn man kann beim vorbeigehen sowieso nicht alles erfassen. Darüber hinaus ist dies eine weitere Möglichkeit on- und offline zu verbinden. So muss man nicht zuerst nach Hause gehen um an die gewünschten Informationen zu gelangen, sondern kann sie direkt vor Ort bekommen und mal ganz ehrlich: wie oft schreibt man sich was auf und vergisst es dann zu Hause nachzuschauen?
Natürlich überleg ich mir auch, wie das in einer Kultureinrichtung sinnvoll eingesetzt werden könnte, denn es auf den Plakaten anzubringen ist nur eine Möglichkeit. Was man in einem Museum damit anstellen kann, zeigt das Beispiel des ZKM. Mit der Ausstellung „Imaging Media“ die vom
10.10.09-31.12.2010 geht, wurde zum ersten Mal eine komplette Ausstellung mit QR-Codes versehen. Dieses Experiment ist weltweit die erste Ausstellung dieser Art. Die Codes sind auf der Beschilderung der jeweiligen Exponate zu finden und bieten bei Anwendung die Möglichkeit weitere Informationen über das Werk und den Künstler herauszufinden. Des Weiteren kann man sich seine favorisierten Werke auch gleich zu einer persönlichen Ausstellung zusammenstellen.
Auf der stART-conference wird die Besucher eine tolle Überraschung erwarten. Die d-kn Group, Partner der Konferenz wird eine Website konzipieren die mit QR-Code ansteuerbar ist.
Natürlich lerne ich in meinem Praktikum bei Frank Tentler nicht nur mit der Produktpalette die Apple zu bieten hat umzugehen, sondern auch wie ich mich möglichst gut auf ein Kundengespräch vorbereite, um dieses möglichst erfolgreich abzuschließen.
0+1=1 Die Vorbereitung:
Bevor man ein Gespräch beginnt sollte man sich ausreichend auf seinen Kunden vorbereiten. Dies fängt bei der Internetseite der Firma/des Betriebes an, geht über Xing bis hin zum guten alten Google.
Über die Internetseite bekommt man zunächst mehr Informationen über die Firma/den Betrieb selbst und was sie in der Vergangenheit für Projekte gemacht haben. Des Weiteren kann man sehen mit welchen Agenturen sie zuvor zusammengearbeitet haben und an was für eine Art von Agentur die letzten Aufträge gegangen sind.
Natürlich sollte man nicht nur wissen welcher Firma man gegenübersitzt, sondern auch mit welcher Person man es zu tun hat. Hier ist Xing, obwohl ich es nicht mag, ziemlich gut. Damit können alle laufenden Projekte der Person und die vergangenen Jahre und somit auch frühere Jobs durchforstet und erfasst werden. Vielleicht war man auf der selben Universität, solche Zufälle soll es ja immer wieder geben.
Für unsere Arbeit ist es natürlich besonders interessant, ob der Kunde überhaupt in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Hierbei weiß man dann auch gleich mit wie viel Wissen des gegenüber man zu rechnen hat.
Aus diesen Nachforschungen lässt sich dann hervorragend ein Kundenprofil anfertigen, welches man für die Ewigkeit in seine Datenbank einfügen kann und bei neuen Erkenntnissen über den Kunden immer wieder die Möglichkeit hat dieses zu erweitern.
3-1=2 Das Gespräch:
Mit dem eigenen Konzept unter dem Arm, geht es dann auf in den Kampf um einen neuen Auftrag. Bei einem ersten Kundengespräch geht es zwar um einen Auftrag, aber bitte mit Contenance! Man hat sich in den vergangenen Tagen viel über den Kunden informiert, trotzdem sollte man dies nicht all zu deutlich zeigen, denn was hätte der Kunde dann auch noch zu erzählen!?
Bei der Präsentation sollte man sich bestenfalls nicht hinter seinem MacBook verstecken, da es nicht gerade kommunikativ wirkt und bei technisch Uninteressierten bringt das Auffahren der kompletten Apple Produktpalette wohl nur wenig . Ein Stück Papier tut es auch und macht es dem Kunden vielleicht sogar einfacher das Folgende Konzept zu verstehen, vor allem wenn er sich in der Social Web-Welt noch nie bewegt hat.
Am Ende der Performance gilt es gerade besprochenes noch einmal zusammenzufassen um mögliche Unklarheiten beiseite zu räumen.
5-2=3 Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch:
Nach dem Gespräch mit dem Kunden sollte einem nun klar sein, ob man den Auftrag gerne haben möchte oder nicht. Wenn ja sollte man sich am Abend mit einer freundlichen Mail beim Kunden bedanken und sich jederzeit für Rückfragen zu Verfügung stellen. So zeigt man, dass einem der Auftrag interessiert und man als wertvoller Berater für den Kunden da ist. Bestenfalls kann man dem Kunden mit der Mail ein Gesprächsprotokoll zukommen lassen, welches die genannten Keywords enthält, um sie so keinesfalls in Vergessenheit geraten zu lassen.
Falls nach dem Gespräch neue Erkenntnisse über den Kunden gewonnen wurden sollte man diese in das angelegte Kundenprofil eintragen.
2+2=4 Mindmap
Wer es etwas übersichtlicher haben möchte, darf sich gerne bei einem Käffchen meine Mindmap zu Gemüte führen.
Danach war es endlich soweit und ich konnte meinen Herzallerliebsten vom Bahnhof abholen. Ein Wochenende vollgepackt mit Sightseeing und dem Auftrag zu zeigen, dass Duisburg nicht so hässlich ist wie sein Ruf ihm vorauseilt. Am nächsten Tag ging es dann in den Landschaftspark Nord. So ziemlich jeder hat mir gesagt, dass ich dort unbedingt hingehen muss, gesagt getan. Zum Glück hatten wir schönes Wetter und konnte so den Hochofen ohne Rutschgefahr betreten, sonst hätte mich da keiner hinauf bekommen und um ehrlich zu sein, war ich auch nicht ganz oben. Deshalb hier ein nicht von mir fotografiertes Bild, mit dem wunderbaren Blick über den Landschaftspark.
Vielleicht bin ich gerade auch etwas faul, weil ich seit letzter Woche einen zweiten Blog habe, der erst mal ein bisschen in die Gänge kommen musste und somit meine volle Fürsorge benötigte.
Wie er heißt fragt ihr euch bestimmt und vor allem warum mir einer nicht genug ist? Tja, ganz einfach, ich kann nun mal nicht genug kriegen!!! Das ist wie beim Essen, ich schöpfe mir immer mehr als ich eigentlich verspeisen kann. Nein, Spaß bei Seite! Wir haben großes vor und wollen mit stARTcampus auch mal ein paar mehr Studenten zur Konferenz holen als bisher. Hierfür gibt es nun diesen tollen Blog, der wie man nicht anderes sagen kann, ziemlich gut angenommen wird. Es gibt einige Blogs in denen allgemein über Social Media geschrieben wird, aber nicht darüber was an unseren Hochschulen fehlt und wie man das verbessern kann.
Ich bin gespannt, ob wirklich ein paar mehr Studenten kommen und ob sich der Kulturmanagement-Nachwuchs vielleicht irgendwann auch mal besser vernetzt-ich halte euch auf dem Laufenden.
[Unter Schafen]
Immerhin haben wir nun mit den neuen stARTconnect Tickets eine wunderbare Vorraussetzung geschaffen um sich auch als Student die Konferenz leisten zu können. Für nur 150 Euro kann man jetzt schon dabei sein und mitspielen. Und mal ganz ehrlich: es ist ja nicht so, dass man dort keine wichtigen Menschen treffen würde! Ich habe bei meinem letzten Projekt mit meinen vier Mädels eine neue Kommunikationsstrategie für das Museum für Kommunikation in Berlin konzipiert. Als ich dann vor zwei Wochen mit Frank auf der stARTtogether war, kam die Social Media verantwortlich für das Museum für Kommunikation in Frankfurt herein, die ich bis dahin noch nicht kannte und Sie meinte: „Ich kenn dich doch! Du bist doch die Solveig. Ich habe eure Präsentation gesehen!“ Zuerst hab ich natürlich nicht verstanden, warum sie das weiß. Daraufhin sagte sie mir woher die mich kennt - die Welt ist klein und ziemlich lustig!
[Entführt und ausgequetscht]
Seit zwei Wochen bin ich jetzt „schon“ in Duisburg. Nicht wirklich lange, aber ich hab schon vieles erlebt. Vor allem habe ich sehr viele Menschen kennen gelernt.
Ich weiß nicht warum die alle so nett zu mir sind, entweder hat Frank ihnen zuvor gesagt „Seid bloß nett zu Solveig, sonst schreibt sie böses über euch in ihrem Blog!“, aber der eigentliche Grund ist, so glaube ich...die sind einfach so nett!! Kaum zu glauben, dass sich einer bei dir bedankt, wenn du ihn an dir vorbei lässt, ihm deinen Sitz anbietest, ihm die Türe aufhältst.
„Ja, liebe Karlsruher, die Duisburger haben mir noch keine Türe ins Gesicht fallen lassen, weil sie zu faul waren diese noch für die nächsten aufzuhalten!!“
Man muss aber auch dazu sagen, dass die Duisburger gerade besonders Acht aufeinander geben, dies ist meiner Meinung nach auch richtig so. Man zeigt einen kollektiven Zusammenhalt um so hoffentlich bald wieder zu mehr Selbstvertrauen zu kommen. Denn liebe Duisburger, ihr seid nicht Schuld an dieser schlimmen Katastrophe!!!
Jetzt möchte ich euch aber erst einmal meine beiden Mitbewohner vorstellen:
Der erste heißt Nils. Eigentlich ein sehr pflegeleichter junger Mann, manchmal ein bisschen kratzbürstig, aber nur wenn er nicht genug Nikotin in sein Essen gemischt bekommt. Der kleine Nils hat diese nette Wohnung eingerichtet und dabei Stil bewiesen. Lila hat nun Mal nicht jeder Mann an seiner Küchenwand, aber ich find es richtig schön!! Wenn Nils nicht gerade sein Können beim Seiltanz beweist, ist er Veranstaltungskaufmann und arbeitet in Oberhausen.
Er ist der Mann mit dem Kartoffelbrei und den Cocktailfrüchten, denn der zweite wohnt erst seit Anfang Juni hier.
Nummer zwei heißt Moritz, eigentlich MO genannt. Mo ist gelernter Schreiner mit....sorry habs vergessen was er noch gemacht hat. Im Moment schläft er noch auf dem Boden, so wie ich auch. Aus diesem Grund fühle ich mich ihm sehr verbunden. Als Schreiner kann er sich natürlich nicht mit einem IKEA Bett zufrieden geben, da muss etwas gescheites her!!! Selbst designed, selbst gesägt, selbst zusammen geschraubt! Ich bin gespannt!
Mo ist außerdem leidenschaftlicher Sänger und hat mehr Schuhe als ich, denn viele Schuhe zu besitzen ist nun mal keine Privileg für Frauen!
Aber nun zu dem was diese Woche noch so alles passiert ist!
Ich hab mir ein wunderschönes Programmbuch der Kulturhauptstadt2010 gekauft. Sehr tolles Papier, toller Druck und die Ecken sind abgerundet, ist das nicht toll? Und ich bin mit diesem Fetisch nicht allein auch Louis Begley ist der Meinung: „Es macht einen enormen Unterschied, ob ein Buch gut oder schlecht in der Hand liegt, wie es gebunden ist, wie sich die Seiten anfühlen. Ein sorgfältig gemachtes Buch trägt entscheidend zum Vergnügen des Lesens bei!“
Einzige Kritik an diesem tollen Buch ist: Warum werden Druck und Design nicht im Ruhrgebiet gemacht??? Man möchte mit einer Kulturhauptstadt die Region voranbringen und dann gibt man das Design nach Hamburg und den Druck nach Radolfzell!?! Das macht erstens keinen Sinn und zweitens find ich es sch**, dass dagegen nichts gemacht wird!
Diese Woche war ich auch zum ersten Mal bei den Rheinschafen. Eine Truppe junger Kreativer, die für Projekte wie „DU360“ oder „Duisburgfans“ verantwortlich sind. Zusammen haben wir Kuchen gegessen und Film geschaut, sehr angenehm so ein Praktikumstag! Ein wenig enttäuscht war ich nur über den öden Holzfußboden. Ich will Gras!!! Wenn man schon so einen coolen Namen hat, dann muss das doch Programm sein!
Dann waren wir letzte Woche noch mit einem Klon von Frank Fischer ein Käffchen im Hundertmeister trinken und wenn ihr Pech habt wird er euch noch mehr von mir erzählen. Das wird dann aber bestimmt auch auf diesem Blog zu finden sein.
Meine leckerste Begegnung letzte Woche war die mit der Thailänderin Nuh am Dellplatz. Allein ihretwegen lohnt es sich schon nach Duisburg zu fahren. Das Essen dort ist so ultra mega lecker und ganz nebenbei kann man sich bei der nicht gerade kurzen Wartezeit, den Dellplatz anschauen. Ist für mich ein bisschen wie in KA der Werderplatz. Hier fehlt aber noch ein bisschen Leben, aber das Potenzial ist da!!!
Meine letzte Begegnung letzte Woche: die mit Christoph Müller-Girod. Social Media Stratege für Kunst und Kultur, bevorzugt bei den Duisburger Philharmonikern. Ich durfte ihn zum Jugend Kulturfestival nach Mühlheim begleiten. Angereist bin ich mit meinem rosanem Blitz, des sich als rosane Gurke herausstellte. Ich glaub ich brauch doppelt so lange wie einer der mit einem tauglichen Gefährt unterwegs ist. Dort angekommen wurde ich dann gleich mal eingespannt und durfte ein Interview machen. Alle die backyardTV kennen, wissen dass mir das Spaß macht. Deshalb freu ich mich, wenn ich Christoph wieder mal begleiten darf.