Das kleine Einmaleins des Kundengespraechs
Natürlich lerne ich in meinem Praktikum bei Frank Tentler nicht nur mit der Produktpalette die Apple zu bieten hat umzugehen, sondern auch wie ich mich möglichst gut auf ein Kundengespräch vorbereite, um dieses möglichst erfolgreich abzuschließen.
0+1=1 Die Vorbereitung:
Bevor man ein Gespräch beginnt sollte man sich ausreichend auf seinen Kunden vorbereiten. Dies fängt bei der Internetseite der Firma/des Betriebes an, geht über Xing bis hin zum guten alten Google.
Über die Internetseite bekommt man zunächst mehr Informationen über die Firma/den Betrieb selbst und was sie in der Vergangenheit für Projekte gemacht haben. Des Weiteren kann man sehen mit welchen Agenturen sie zuvor zusammengearbeitet haben und an was für eine Art von Agentur die letzten Aufträge gegangen sind.
Natürlich sollte man nicht nur wissen welcher Firma man gegenübersitzt, sondern auch mit welcher Person man es zu tun hat. Hier ist Xing, obwohl ich es nicht mag, ziemlich gut. Damit können alle laufenden Projekte der Person und die vergangenen Jahre und somit auch frühere Jobs durchforstet und erfasst werden. Vielleicht war man auf der selben Universität, solche Zufälle soll es ja immer wieder geben.
Für unsere Arbeit ist es natürlich besonders interessant, ob der Kunde überhaupt in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Hierbei weiß man dann auch gleich mit wie viel Wissen des gegenüber man zu rechnen hat.
Aus diesen Nachforschungen lässt sich dann hervorragend ein Kundenprofil anfertigen, welches man für die Ewigkeit in seine Datenbank einfügen kann und bei neuen Erkenntnissen über den Kunden immer wieder die Möglichkeit hat dieses zu erweitern.
3-1=2 Das Gespräch:
Mit dem eigenen Konzept unter dem Arm, geht es dann auf in den Kampf um einen neuen Auftrag. Bei einem ersten Kundengespräch geht es zwar um einen Auftrag, aber bitte mit Contenance! Man hat sich in den vergangenen Tagen viel über den Kunden informiert, trotzdem sollte man dies nicht all zu deutlich zeigen, denn was hätte der Kunde dann auch noch zu erzählen!?
Bei der Präsentation sollte man sich bestenfalls nicht hinter seinem MacBook verstecken, da es nicht gerade kommunikativ wirkt und bei technisch Uninteressierten bringt das Auffahren der kompletten Apple Produktpalette wohl nur wenig . Ein Stück Papier tut es auch und macht es dem Kunden vielleicht sogar einfacher das Folgende Konzept zu verstehen, vor allem wenn er sich in der Social Web-Welt noch nie bewegt hat.
Am Ende der Performance gilt es gerade besprochenes noch einmal zusammenzufassen um mögliche Unklarheiten beiseite zu räumen.
5-2=3 Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch:
Nach dem Gespräch mit dem Kunden sollte einem nun klar sein, ob man den Auftrag gerne haben möchte oder nicht. Wenn ja sollte man sich am Abend mit einer freundlichen Mail beim Kunden bedanken und sich jederzeit für Rückfragen zu Verfügung stellen. So zeigt man, dass einem der Auftrag interessiert und man als wertvoller Berater für den Kunden da ist. Bestenfalls kann man dem Kunden mit der Mail ein Gesprächsprotokoll zukommen lassen, welches die genannten Keywords enthält, um sie so keinesfalls in Vergessenheit geraten zu lassen.
Falls nach dem Gespräch neue Erkenntnisse über den Kunden gewonnen wurden sollte man diese in das angelegte Kundenprofil eintragen.
2+2=4 Mindmap
Wer es etwas übersichtlicher haben möchte, darf sich gerne bei einem Käffchen meine Mindmap zu Gemüte führen.
